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März 6, 2019 0 Comments

Esoterik – Herkunft und Bedeutung

Die meisten Menschen kennen den Begriff Esoterik, ohne die konkrete Bedeutung zu
kennen.

Esoterik stammt aus dem «Alt»-griechischen» und ist eine okkulte, also geheime, ver-
borgene Lehre, die nur mündlich überliefert wurde und zwar nur an die Auserwählten,

welche zu «Eingeweihten» wurden.

Es handelte sich um streng gehaltenes Verborgenes wissen, dass nicht für die Öffent-
lichkeit bestimmt war. In diesen Geheimlehren geht es um das wahre Selbst, das In-
nere, das spirituelle oder mystische des Glaubens, um die Rückbindung (re-ligio) zum

Höheren, göttlichen Selbst.
Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit dem eigenen, menschlichen Inneren
(der Seele), es geht um die persönliche spirituelle Weiter- und Höherentwicklung, bis
zum Erreichen der Vollkommenheit. Aus diesem Grund werden Rituale oder eine Kirche
in der Regel abgelehnt.
Liest man die alten Überlieferungen, handelt es sich um die Urlehren, welche aus dem

Universum durch Boten (Engel, Ausserirdische) zur Erde gebracht wurden und im Bud-
dhismus noch stark verankert sind. Der Buddhismus wurde erst in den 80er und 90er

Jahren zu Papier gebracht und gehört zu diesem Urwissen. Dieses Urwissen wurde über
Jahrtausende mündlich überliefert. Die Mönche und Nonnen rezitierten (wiederholten)
das gelernte bis Sie es im Blut hatten. Dieses rezitieren findet man auch heute noch bei

strenggläubigen Menschen ob im Christentum, dem Islam, dem Judentum, dem Bud-
dhismus usw. Das Rezitieren wird leider auch vor allem bei Extremen Religiösen Grup-
pierungen durch Gewalt erzwungen, z.B. terroristischen Organisationen, wobei die wirk-
lich Gläubigen geschädigt werden.

Bei der Esoterik handelt es sich vor allem um die Einheit und Harmonie zwischen dem

universellen Plan, dem Kosmos sowie der Harmonie und Wertschätzung unseres irdi-
schen Daseins mit uns, unseren Mitmenschen, der Umwelt und den Naturgewalten.

Die erste Disziplin in diesem Plan besteht aus der Auseinandersetzung mit dem eigenen
Inneren (der Seele), mit der persönlichen spirituellen Weiter- und Höherentwicklung bis
zur Erreichung der Vollkommenheit.

Zum heutigen Zeitpunkt geht es in erster Linie um die Erkenntnis, die Selbstverwirkli-
chung und Erfahrung des Göttlichen. Mit verschiedenen Methoden soll das bewusste

Denken zum Schweigen oder unter Kontrolle gebracht und eine Verbindung zum Her-
zen, zum inneren wahren Selbst gefunden und erreicht werden. Aus diesem Grund be-
wertet die Esoterik diese innere subjektive Erkenntnis des Menschen (Gefühl, Intuition)

höher als objektive, möglichst subjektunabhängige Erkenntnis (Verstand, Wissenschaft;
vgl. dazu «Warum persönliche Erlebnisse Aussagekraft haben – geschrieben von Martin
Rey)

Die Esoterik ist heutzutage ein Synonym für verwendete Theorien, Disziplinen und Me-
thoden, die einen kontra-wissenschaftlichen Kern aufbauen und den Weg zum Heil ver-
sprechen beinhaltet. Verbreitet ist die Esoterik in diesem Sinne im Bereich der Religion,

der Wahrsagerei und der Heil(ig)ung von Körper, Geist und Seele.

© Pascale Julia Segginger, Zürich 11. November 2020
Die wesentlichen Merkmale der Esoterik sind nicht greif- bzw. beweisbare Phänomene.
Diesbezüglich reagieren die Menschen sehr unterschiedlich. Es wurde festgestellt, dass
dies auch mit der «nicht» sichtbaren Wahrnehmungslinie der physischen (greifbaren)

zur psychischen (nicht greifbaren) Ebene, den Öffnungen zwischen dem Dies- und Jen-
seits, zusammenhängt. Also vom klar wahrnehmbaren und greifbaren in die unsicht-
bare nicht mehr greifbare Ebene und Wahrnehmung.

Je offener dieser Übergang ist, desto mehr kann der Mensch empfangen oder senden,
und darf die die Bodenhaftung nicht verlieren. Dieses Phänomen ist vor allem bei einem
Medium (Mittler der die Wesenheiten in seinen Körper lässt – die einzige Disziplin die
wenigen vorbehalten und nicht lernbar ist) erkennbar, da dieses, je stärker die Einflüsse
aus dem Jenseits (ungreifbaren) sind, einen Coach benötigt, damit es sich wieder Erden
kann.

Es hängt nicht vom Glauben ab, sondern kommt meistens durch Erlebnisse, Erfahrun-
gen, Erkenntnisse die sich im Leben ergeben haben. Der Glaube fördert den Prozess.

Hierzu ein Beispiel aus der Zeit, wo ich meine Kräfte richtig nutzen lehrte:
Ein Freund und Ersatzcoach unserer Mannschaft hatte extreme Ellbogen Schmerzen,

Golfer-/Tennisarm – er kam zu mir und meinte: Jemand hat mir gesagt Du kannst Hei-
len, kannst Du was tun, bis ich operiere. Ich glaube nicht daran, dann wird es auch

nichts nützen!» Ich sagte nur: «Ich kann es probieren, denn es hängt nicht von mir
oder dir, sondern vom göttlichen Plan ab, ob es hilft oder nicht.» Darauf entblösste er
seinen Oberkörper und hielt mir den Arm hin. – Auf meine Nachfrage meinte er nur,
nein er spüre nichts.
Zwei Tage später als ich wiederum zum Training kam und meine Mannschaft in Teams
aufteilte, begannen die Kinder zu lachen und sagten nur ich solle mal sehen, der andere
Coach habe sich oben entblösst und stürme herbei.
Ich drehte mich um und da stand der Kollege auch schon vor mir: «He kannst Du das
nochmals machen, ich glaube immer noch nicht daran, aber die Schmerzen sind fast
ganz weg!» So gebeten tat ich dies nochmals und er war sehr froh, da er die Operation
absagen konnte, auch auf den Röntgenbildern nichts mehr zu sehen war. Was genau
passierte weiss ich nicht, meine Überzeugung ist, dass alles im Fluss ist und im Fluss
bleiben muss – also unendlich und unaufhörlich.

Pascale Julia Segginger ©
Dozentin, Therapeutin, Beraterin, Treuhänderin & Buchautorin

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